Streifzug 11: Robbie swingt

Swing-Ära ab 1935: Die Jazzparty kommt in Schwung

Bericht aus einer Zeit, als der Jazz Millionen erreichte mit swingenden Achteln und grossen Orchestern – bis hin nach Moskau.

 

Inhalt

  1. Wie Popstar Robbie Williams heute in die Swingglut haucht. Wie der Swing entstand – BBC-Doku
  2. Der grosse Unterschied: Vergleich dreier swingender Bluesstücke von Duke Ellington, Count Basie, Glenn Miller
  3. Was zum Teufel ist eigentlich Swing?

1 Wie Popstar Robbie Williams heute in die Swingglut haucht. Wie der Swing entstand – BBC-Doku

Jeder weiss heute, was Swingmusik ist, Popstars wie Robbie Williams haben diesen beschwingten, vorwärtstreibenden Tönen aus den amerikanischen 1930ern einen zweiten Frühling beschert.

 

 

Am Anfang des Swingrevivals der letzten Jahrzehnte stand Hollywood, genauer: der Film „When Harry Met Sally“ von 1989, der einen Swingsoundtrack mit Harry Connick Jr. verwandte. Das klang wie in nachfolgender Szene mit „It Had to Be You“:

 


Harry Connick Jr.: «It had to be you» aus «When Harry met Sally» (1989) (YouTube, 3:13).

 

Doch wie kam es ursprünglich zum Swing, dieser ersten Teenager-Musik, die sich ab 1935 aus den USA über die ganze Welt verbreitete mit Hauptfiguren wie Benny Goodman oder Glenn Miller? Es lief wieder insbesondere über den Körper: Das Tanzen war in Mode in den 1920ern und 1930ern, und ohne das Tanzen hätte es die Swingmusik nie zum ganz grossen Erfolg gebracht.

 

Als man in den USA in den späten 1940ern nicht mehr tanzen wollte, bedeutete das auch das Ende der Swing-Industrie.

Als man in den USA in den späten 1940ern nicht mehr tanzen wollte, bedeutete das auch das Ende der Swing-Industrie.

 

Die grossen Stars des Swings hatten Welterfolg, Benny Goodman zum Beispiel, der Konzerte vor tausenden und abertausenden von Zuhörerinnen und Zuhörer spielte. Was für ein Unterschied zu heutigen Jazzmusikern, die weniger dem Unterhaltungsbereich als vielmehr dem Kunstbereich zuzurechnen sind mit ihrer für entwickelte Ohren entworfenen Hörmusik.

 

Der King of Swing Benny Goodman eroberte mit seiner Klarinette die Welt bis nach Russland.

Der King of Swing Benny Goodman eroberte mit seiner Klarinette die Welt bis nach Russland.

 

Auch auf Platte ist Goodmans Russlandfeldzug dokumentiert.

Auch auf Platte ist Goodmans Russlandfeldzug dokumentiert.

 

Von alldem erzählt exzellent der knapp anderthalbstündige Film „The Swing Thing“, hergestellt im Hause BBC 2013. Hier eine genaue Minutage des Films, die man sozusagen als Mini-Skizze der Swinggeschichte lesen kann – danach: Steigen wir ein in den Film.

 

The Swing Thing –BBC-Dokumentation

 


BBC: «The Swing Thing – BBC documentary on Swing and dancing» (21.02.2013) (YouTube, 1:29:35).

 

Inhaltsangabe

0:00–2:00
Swing als erste Jugendkultur der Geschichte überhaupt: Ohne Tanzen hätte es keinen Swing gegeben.
Ab 3:00
Vorgeschichte: Als reine Musik startet Swing schon ab den 1920ern, der kommerzielle Durchbruch kam erst 1935.
Ab 40:00
Beginn der eigentlichen Swing-Ära mit Benny Goodman, der sich ganz auf schwarze Kreativität stützt. Goodman steht vorne als Klarinettenvirtuose (ein innovativer Musikschöpfer war er dabei nie). Der grosse Durchbruch Goodmans ereignete sich in Los Angeles 1935: 10 000 Leute sassen im Publikum! Und die Swingmusik bekommt ein Massenpublikum, da kommt dem BBC-Moderator gerade mal der Vergleich mit den Beatles in den Sinn.
Ab 50:00
Swing als Jugendkultur: Swing gibt den USA in den wirtschaftsdepressiven Zeiten der 1930er ein Gefühl von Aufschwung und einen Drift ins Freie.
Ab 54:20
Count Basie rollt von Kansas City mit seiner unglaublich tollen Rhythmik die Musik auf. Siehe bei 56.22 bis 57.10 die Nahaufnahme von Count Basie: Der Pianist spielt extrem karg und geradeso wirksam.
Ab 1:01:00
Es treten auf: Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Zu Holidays „Strange Fruit“ ab 1.03.20.
Ab 1:07:37
Der Wind dreht: Die weisse Mittelschicht, die den Swing zuerst als moralisch fragwürdig diffamierte, portiert ihn ab Ende der 1930er-Jahre. Swing wird zum American Sound im Zweiten Weltkrieg. Er richtet die US-Soldaten in aller Welt moralisch auf.
Ab 1:09:00
Glenn Miller tritt auf mit einem Sound, der sehr organisiert ist und wenige Soli aufweist, „In The Mood“ erobert die Welt. Kein Bigband-Leader wird so sehr mit dem Zweiten Weltkrieg assoziiert wie Miller. In den beginnenden 1940ern löst Miller seine Civil Band auf, um eine Army Band zu gründen – und mit ihr vor US-Soldaten in Europa über 500 Vorstellungen zu spielen. Miller stirbt bei einem Flugzeugunglück. Die USA trauern, als wäre ein US-Präsident verstorben.
Ab 1:17:00
Niedergang der Swingmusik: Bigbands sind zu teuer für die Nachkriegs-USA. Die Schlussminuten des BBC-Films: In den 30ern sind Sänger und Sängerinnen neben den Instrumentalisten nur zweite Garnitur. Mit Frank Sinatra ändert sich das. Sinatra mietet die Bigband an, nicht umgekehrt. Swing verlagert sein Zentrum in den 1950ern nach Los Angeles – in seinen besten Erscheinungen tritt neue Swingmusik nun an die Leute in Form von Spielfilmmusik. Kein Wunder hat dann die Swingmusik ihr Revival mit „When Harry Met Sally“.

 

2 Der grosse Unterschied: Vergleich dreier swingender Bluesstücke von Duke Ellington, Count Basie, Glenn Miller

 

Äusserst erfolgreich kommerziell, und das auch posthum bis in unsere Tage: Major Glenn Miller (1904-1044), Posaunist, Bigbandleader.

Äusserst erfolgreich kommerziell, und das auch posthum bis in unsere Tage: Major Glenn Miller (1904-1044), Posaunist, Bigbandleader.

 

Der wirklich kommerziell erfolgreiche Swing war weniger der oft rauhe, improvisatorisch offene und individualistische eines Count Basie oder Duke Ellington. Zugkräftiger beim Mainstream-Publikum war ein süsser, einfach gestrickter Swing von Glenn Miller, der fast schlagerähnlich anmutete, oft auch mit Sängern funktionierte.

Was das meint, wird deutlich im Vergleich dreier Bluesstücke der drei wohl grössten Swingbands: Bei Ellingtons „Ko-Ko“ (1940) und bei Basies „One O’Clock Jump“ (1937) wird eine unverfälschte Blues-Energie hörbar – derweil man bei Glenn Miller erstaunt ist, dass sein berühmtes süffig-zuckriges „In the Mood“ (1940) ja eigentlich ein Blues ist!

 


Duke Ellington: «Ko-Ko» (1940) (YouTube, 1:45).

 

Larry Starr / Christopher Waterman: Analyse von «Ko-Ko»

Larry Starr / Christopher Waterman: Analyse von «Ko-Ko»

 


Count Basie: «One O’Clock Jump» (1943) (YouTube, 3:18).

 

Star / Waterman: Analyse von «One O'Clock Jump»

Star / Waterman: Analyse von «One O’Clock Jump»

 


Glenn Miller: «In The Mood» (1939) (YouTube, 3:40).

 

Star / Waterman: Analyse von «In The Mood»

Star / Waterman: Analyse von «In The Mood»


Star / Waterman: Analyse von «In The Mood - 2. teil»

Star / Waterman: Analyse von «In The Mood – 2. teil»

 

Die abgebildeten Analysen der drei Stücke finden sich in: Larry Starr / Christopher Waterman „American Popular Music“ (2007).

 

3 Was zum Teufel ist eigentlich Swing?

 

 

Wie Swingachtel praktisch funktionieren

Wie kann man „Swing“ auch Nicht-Eingeweihten erklären?

Eines der Videos aus dem Hause Wynton Marsalis’, der Lincoln School in New York, macht es vor. Swing, das ist zuerst der stete Grundrhythmus aus vier Schlägen („Four on the floor“), darüber lagert sich ein triolischer Rhythmus, gespielt etwa vom Schlagzeuger an den Cymbals. Die Videos von Marsalis sind gemacht für jüngere Menschen und wollen animieren – ein Stück Jazz-Pädagogik aus den USA für Heranwachsende.

 


Jazz at Lincoln Center’s Jazz Academy: «Jazz Fundamentals: What Is Swing» (2015) (YouTube, 2:46).

 

Anschaulich ebenfalls: „Does it Swing? An Introduction to Swing Jazz for Young People“. Was wir hier sehen, wurde im Jahr 2010 vor 1 000 Kindern in London’s Barbican-Hall vorgeführt. Man schaue, wie die Kinder mitswingen!

 


«Does it Swing? An Introduction to Swing Jazz for Young People. Part 3» (2014) (YouTube, 17:45).

 

Anspruchsvoller zum Thema Swing nun – Schlüsselzitate aus J.E. Berendts Klassiker „Das Jazzbuch“, ein Buch, das nach wie vor relevant ist – und selbst in den USA kürzlich neu aufgelegt wurde:

„Das Swinggefühl entsteht erst nach und nach im Jazz in den 1920er-Jahren, und es ist keineswegs von Beginn an da: ’Das Phänomen des Swing’, sagt André Hodeir, „sollte nicht als das sofortige und unmittelbare Resultat der Begegnung des rhythmischen Genius Afrikas mit dem 2/2-Takt angesehen werden. Prä-Armstrong-Schallplatten beweisen im Gegenteil, dass swing am Anfang nur latent vorhanden war und erst nach einer längeren Zeitperiode immer deutlicher hervortrat.’“

 

 

Das Triolenfeeling: „Man hat sich in unserem computerisierten Zeitalter daran gewöhnt, die Jazz-Rock-Rhythmen als binäre Rhythmen zu bezeichnen und sie auf diese Weise von den ternären Metren des herkömmlichen Jazz zu unterscheiden. Der amerikanische Jazzkritiker Martin Williams sagt: ‚Die Jazztriolen sind kein schmückendes Beiwerk oder die Ornamente eines musikalischen Stils. Sie gehören zu den fundamentalsten Dingen des Jazz. Eines der ungeschriebenen Gesetze des Jazz ist, dass jeder überragende Musiker – bewusst oder unbewusst – einen Weg gefunden hat, die Triole auf seine ganz eigene Art und Weise zu phrasieren: Roy Eldridges Triole klingt nicht wie Louis Armstrongs, die von Miles Davis klingt nicht wie die von Dizzy Gillespie, Lester Youngs Triole war anders als Coleman Hawkins’ und Stanz’ anders als Lester Youngs.’“

Was meint Groove gegenüber Swing? „Eng verbunden mit Groove ist das Gefühl eines motorischen Sogs, der die Spieler (und Hörer) unweigerlich in seinen Bann zieht. Groove ist ein allgemeineres, umfassenderes Phänomen als swing. Wer swingt, groovt notwendigerweise, aber nicht jeder, der groovt, hat auch swing. Fast die gesamte Popmusik groovt. Auch manche Werke Johann Sebastian Bachs grooven, ebenso wie die Musik des Balkans.“

Und wie spielt man nun praktisch schön swingende Achtelnoten? US-Saxofonist Ralph Torres gibt in sieben Minuten Auskunft.

 


Andreas Eastman: «How to Play Swing 8th Notes – Ralph Saxophone and Reed Product Specialist» (2012) (YouTube, 7:42).

 

Swing-Theorien

Allem voraus hier: Richtet man den Blick nicht nur auf die Swing-Ära, wird schnell klar, dass das Phänomen des Swingens bei weitem nicht die ganze rhythmische Reichhaltigkeit des Jazz erklärt. Der deutsche Jazzwissenschaftler Ekkehard Jost (1938-2017) meint so, dass Swing eine „historische Kategorie begrenzter Reichweite“ sei, da sie etwa für den Free Jazz nicht gelten könne.
Aber dennoch: Ein Swinggefühl durchzieht viele Jazzstile. Und so kamen auch die Theoretiker!
Im deutschsprachigen Raum wollten etliche Theorien das Phänomen des Swingens erklären mithilfe von musikwissenschaftlichen Methoden, die freilich für die europäische Konzertmusik entwickelt worden waren. Der Schweizer Musikwissenschaftler Jan Slawe, der bereits im Jahr 1948 eine solche Theorie veröffentlichte („Einführung in die Jazzmusik“), postulierte etwa: „Als Grundlage der jazztheoretischen Forschung gelten die Erkenntnisse der klassischen Musiktheorie und ihre Forschungsmethoden.“ Und noch die Arbeit von Carlo Bohländer von 1986 ist vor allem wegen des unübersehbaren Eurozentrismus seines Denkgebäudes problematisch. Er ging von einer Allgemeingültigkeit des europäischen Rhythmus-Systems aus und bewegte sich im Wesentlichen nur im europäischen Notensystem, das all den im Jazz essentiellen Ausdruck des Spielens nicht erfasst.
Alfons M. Dauer („Der Jazz“, 1958) bezog hingegen ethnologische Aspekte ein, und Joe Viera („Grundlagen der Jazzrhythmik“, 1970) berücksichtigte mikro-rhythmische Verschiebungen, aber letztlich erfassen all diese strittigen Definitions-Ansätze der Musikwissenschaft (allein) nicht das Wesen des Swingens.
Näheres zu diesen Theorien im Folgenden:
Jan Slawe versuchte, Swing als „rhythmische Konfliktbildung“ (Spannung) zu erklären, und zwar als Konflikt zwischen der Regelmäßigkeit des Rhythmus und ihrer Durchbrechung, zwischen Grundrhythmus und Melodierhythmus, zwischen sich überlagernden Rhythmen (Polyrhythmik) sowie zwischen den sprachähnlichen Akzenten und dem Rhythmus der Begleitung.
Alfons M. Dauer begründete das Swingen ebenfalls mit einer „rhythmischen Konfliktbildung“, die er auf eine Herkunft des Jazz aus afrikanischen Musikkulturen zurückführte. Er sah bereits im Verhältnis von Offbeats (Schlägen, die gegenüber dem Beat verschoben sind) zum Beat (dem gleichmäßigen Puls) einen ständigen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung („Konfliktbildung“).
Joe Viera erweiterte die vorhergehenden Deutungsversuche durch ein Modell von „Beschleunigungsakzenten“: Über einem gleich bleibendem Grundrhythmus bewirken geringfügig verschobene Töne den Eindruck von Beschleunigungen. Er wies auch darauf hin, dass die Art zu swingen stark variiert – in Abhängigkeit vom Tempo des Stückes, aber auch von Musiker zu Musiker und zwischen verschiedenen Jazz-Stilen.
Häufig wird (wie bereits von Slawe) Swing mit der rhythmischen Spannung in Zusammenhang gebracht, die aus der Überlagerung von „binären“ (zweiteiligen) Unterteilungen des Beats mit „ternären“ (dreiteiligen, Triolen) entsteht. Bei einer traditionell swingenden Spielweise entsteht häufig eine Mischform aus binären und ternären Unterteilungen des Beats) – das so genannte „Swing-Noten-Paar“: Die eine Note ist ein wenig länger, die andere entsprechend kürzer. Ihre Dauer steht also nicht in einem Verhältnis von 1:1, aber auch nicht in einem Verhältnis von 2:1, sondern vielleicht von etwa 1,75:1 (der Wert variiert, je nach Tempo und Musiker). Das Noten-Paar lässt sich nicht exakt notieren, weil es Notenwerte ergeben würde, die in einem Graubereich zwischen einer Triole (Dreiteilung) und Achtel-Noten eines 4/4-Taktes (Zweiteilung) liegen (Näheres dazu auch in Vijay Iyers Dissertation: Microstructures of Feel, Macrostructures of Sound: Embodied Cognition in West African and African-American Musics – Berkeley 1998.).
Der Swing-Charakter einer Musik lässt sich aber nicht allein mit einer solchen Binär-Ternär-Überlagerung erklären. Jazz-Kritiker Joachim-Ernst Berendt wies darauf hin, dass „viele Jazzmusiker die triolische Phrasierung weitgehend oder vollständig aufheben – etwa John Coltrane oder Eric Dolphy oder David Murray – und dennoch auf vitalste Weise swingen“.

 

John Coltrane (1926-1967) swingte oft mit „gerade“ gespielten Achteln.

John Coltrane (1926-1967) swingte oft mit „gerade“ gespielten Achteln.

 

Nochmals – Konflikt? Wer den swingenden Charakter vieler Jazzmusik genießt, erlebt selten einen Konflikt. Sondern gerade eine besondere Flüssigkeit.
Ein „Konflikt” findet sich vielleicht aus der Perspektive der Notenblätter: Swingende Musiker spielen nicht entsprechend den starren Regelmäßigkeiten und Regeln des europäischen Notensystems. Die Abweichungen eines swingenden Walking-Bass-Spiels von einem exakt gleichmäßigen Puls erwecken aber absolut nicht den Eindruck eines Konflikts mit dem Puls, sie bewirken im Gegenteil ein verstärktes Erleben des Haupt-Pulses.
Ein Empfinden von Konflikt kann bei anspruchsvoller Groove-bezogener Musik durch rhythmische Mehrschichtigkeit hervorgerufen werden. Doch hat durchaus nicht jeder swingende Rhythmus eine Komplexität. Umgekehrt haben hochkomplexe, mehrschichtige Rhythmen in West-Afrika und Kuba nicht den im Jazz verbreiteten Swing-Charakter. Die „Konfliktbildung“ kann kaum der entscheidende Faktor für die Entstehung des Swing-Gefühls sein.
Geben wir zum Schluss Joachim-Ernst Berendt ein weiteres Mal das Wort, Berendt kommt zum Schluss: Mittlerweile sei so viel über Swing geschrieben worden, „dass man dazu neigen möchte, es als endgültig hinzunehmen: Swing lässt sich nicht in Worte fassen“.

 

Literatur

Cover: Larry Starr/Christopher Waterman: American Popular Music. From Minstrelsy to MP3
Buchtipp
Larry Starr/Christopher Waterman: American Popular Music. From Minstrelsy to MP3 (Oxford, 2007).

In den USA, wo auch in Bildungseinrichtungen angloamerikanische Groovemusik wie selbstverständlich verhandelt wird, ist dies ein Standardwerk: Larry Starr von der University of Washington wie Christopher Waterman von University of California, Los Angeles, führen auf 500 Seiten ein in den Kanon von Jazz und Pop. Mit dem Buch kann man sich die grossen Linien der Entwicklung der „American Popular Music“ bestens erschliessen. Mit vielen Analysen konkreter Musikmaterialien.

Verwendete Literatur

[1]
Joachim-Ernst Berendt: Das Jazzbuch. Von New Orleans bis ins 21. Jahrhundert. Fortgeführt von Günther Huesmann (Fischerverlag, Frankfurt am Main, 2007).
[2]
Alfons M. Dauer: Der Jazz. Seine Ursprünge und seine Entwicklung (Kassel, 1958).
[3]
Wolf Kampmann (Hg.): Reclams Jazzlexikon (Reclam, 2003).
[4]
Vijay Iyer: Microstructures of Feel, Macrostructures of Sound: Embodied Cognition in West African and African-American Musics (Berkeley, 1998).